Spendebereitschaft und Gemeinschaftsgefühl sinken signifikant
Werbesujets, die Bilder hübscher Frauen beinhalten, verringern die Spendefreudigkeit von Männern. Das männliche Geschlecht ist zudem dann weniger gewillt, Produkte zu kaufen, von denen andere profitieren. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Forscher der National University of Singapore http://nus.edu.sg und der Chinese University of Hong Kong http://www.cuhk.edu.hk .
"Bilder von sexy Frauen sind in der modernen Gesellschaft allgegenwärtig und werden in der Werbung stark eingesetzt. Unser primärer Fokus ist zu zeigen, wie die Aussetzung gegenüber Bildern von sexy Frauen das psychologische Gefühl der Verbundenheit von männlichen Konsumenten senkt", schreiben die Forscher Xiuping Li und Meng Zhang in ihrer Studie.
Frauen-Fotos verändern Sozialverhalten
In mehreren Experimenten wurde den 18- bis 24-jährigen männlichen Studienteilnehmern Bilder von hübschen Frauen oder anderen schönen Dingen - zum Beispiel Landschaften - gezeigt oder sie sahen gar keine Bilder. Jene Männer, die die Bilder von sexy Frauen sahen, konzentrierten sich in der Folge mehr darauf, wie sich ihr Körper anfühlte und weniger auf ihre sozialen Rollen und ihre Persönlichkeit.
Zusätzlich hatten diese Männer das Gefühl, weniger Gemeinsamkeiten mit anderen Menschen zu haben, als jene, die keine Bilder von sexy Frauen gesehen hatten. Darum waren sie auch weniger gewillt, zehn Dollar an andere Studienteilnehmer zu geben oder den Tierschutz durch den Kauf eines T-Shirts zu unterstützen.
Wohltätige Werbung anders platzieren
Abschließend weisen die Forscher auf wichtige Konsequenzen ihrer Studienergebnisse hin: "Zum Beispiel sollten wohltätige Organisationen, die um Spenden bitten und Marken, die umweltfreundliche Produkte verkaufen, überdenken, ob sie ihre Werbung in Medien schalten wollen, die reich an visuellen sexuellen Reizen sind - wie beliebte Männermagazine oder spätabendliche TV-Shows." Diese Strategien könnten nach hinten losgehen.
ideas4you erstellt seit Jahren erfolgreiche Cross Media Kampagnen - zahlreiche Charity-Organisationen zählen auch hier zum erfolgreichen Kundenkreis der Agentur.
Kontakt:
Thomas Klepits, Creative Director
Tel.: 0676 888 098 825
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Freitag, 9. Januar 2015
Freitag, 17. Oktober 2014
Flickr, Pinterest, Instagram und Co gefundenes Fressen für Marketer
Marketer großer Firmen nutzen immer häufiger öffentlich geteilte Fotos auf Instagram, Flickr, Pinterest und Co für Werbezwecke. Dazu scannen, lagern und werten digitale Marketingfirmen die Bilder gezielt aus, um Werbung noch gezielter zu verbreiten. Im Zentrum steht dabei das Sammeln von Informationen über das Klientel zur noch effizienteren Produktverwendung.
Infos zur Produktnutzung
Ditto http://ditto.us.com beispielsweise fungiert als Partner der Fotosharing-Seiten mittels Programmschnittstellen-Zugang, um Fotos zu scannen und Logos zu identifizieren - so beispielsweise auch Bilder von Menschen, wie diese eine Coca-Cola-Dose halten. Diese Informationen werden letztlich dazu verwendet, um das Markenimage zu analysieren.
Die Marketer interessieren sich dabei auch für Markenkorrelationen - zum Beispiel, welches Getränk Menschen trinken, während sie gerade Kraft-Makkaroni und Käse essen. Auch die Verbindung zwischen Accessoires wie Sonnenbrillen und Geldbörsen sowie Kleidung wird von den digitalen Marketingfirmen unter die Lupe genommen. Schlussendlich kann die Umgebung Aufschluss darüber geben, wo und wie ein Produkt verwendet wird.
Gigantische Berge an Daten
Die Informationsquellen im Web 2.0 sind riesig. Alleine auf Instagram wurden laut Ditto bereits 20 Mrd. Fotos geteilt. Rund 60 Mio. neue Fotos werden jeden Tag auf die Site gestellt. Werber wie Kraft Foods zahlen Marketingfirmen wie Ditto für ihre Dienste horrende Summen. Kraft verwendet dann diese Informationen, um Cross-Promotion für Produkte in den Supermärkten durchzuführen oder noch besseres Targeting zu betreiben.
Um alle Informationen zu analysieren, laden die Marketingfirmen die Fotos auf ihre Server herunter (Caching). Sie werden dann dazu verwendet, um Marketingkampagnen zu starten. Die Photo-Sharing-Seiten begrenzen die Zeit des Cachings auf eine bestimmte Zeit. Tumblr erlaubt eine Verweildauer solcher Fotos auf den Servern seiner Partner für drei Tage. Instagram spricht von einer "vernünftigen Periode".
Jedoch werden die Regeln von den Partnerfirmen, die solche Programmschnittstellen verwenden können, oft gebrochen. So musste Pinterest feststellen, dass einer seiner Partnerfirmen die Verwendungsvorschriften verletzt hat. Seitdem hat die Firma ihre Kontrollen gegenüber den Partnerfirmen verschärft.
ideas4you erstellt seit Jahren erfolgreiche Cross Media Kampagnen quer durch den online-Garten.
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Thomas Klepits, Creative Director
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Infos zur Produktnutzung
Ditto http://ditto.us.com beispielsweise fungiert als Partner der Fotosharing-Seiten mittels Programmschnittstellen-Zugang, um Fotos zu scannen und Logos zu identifizieren - so beispielsweise auch Bilder von Menschen, wie diese eine Coca-Cola-Dose halten. Diese Informationen werden letztlich dazu verwendet, um das Markenimage zu analysieren.
Die Marketer interessieren sich dabei auch für Markenkorrelationen - zum Beispiel, welches Getränk Menschen trinken, während sie gerade Kraft-Makkaroni und Käse essen. Auch die Verbindung zwischen Accessoires wie Sonnenbrillen und Geldbörsen sowie Kleidung wird von den digitalen Marketingfirmen unter die Lupe genommen. Schlussendlich kann die Umgebung Aufschluss darüber geben, wo und wie ein Produkt verwendet wird.
Gigantische Berge an Daten
Die Informationsquellen im Web 2.0 sind riesig. Alleine auf Instagram wurden laut Ditto bereits 20 Mrd. Fotos geteilt. Rund 60 Mio. neue Fotos werden jeden Tag auf die Site gestellt. Werber wie Kraft Foods zahlen Marketingfirmen wie Ditto für ihre Dienste horrende Summen. Kraft verwendet dann diese Informationen, um Cross-Promotion für Produkte in den Supermärkten durchzuführen oder noch besseres Targeting zu betreiben.
Um alle Informationen zu analysieren, laden die Marketingfirmen die Fotos auf ihre Server herunter (Caching). Sie werden dann dazu verwendet, um Marketingkampagnen zu starten. Die Photo-Sharing-Seiten begrenzen die Zeit des Cachings auf eine bestimmte Zeit. Tumblr erlaubt eine Verweildauer solcher Fotos auf den Servern seiner Partner für drei Tage. Instagram spricht von einer "vernünftigen Periode".
Jedoch werden die Regeln von den Partnerfirmen, die solche Programmschnittstellen verwenden können, oft gebrochen. So musste Pinterest feststellen, dass einer seiner Partnerfirmen die Verwendungsvorschriften verletzt hat. Seitdem hat die Firma ihre Kontrollen gegenüber den Partnerfirmen verschärft.
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Dienstag, 8. Juli 2014
Werbung im Social Web nutzlos - Erfolg bei Suchmaschinen-Marketing
Soziale Medien haben keine Auswirkung auf das eigene Konsumverhalten. Das sagen jedenfalls 62 Prozent der US-Amerikaner in einer Studie des Markt- und Meinungs-forschungsinstitut Gallup.
"Dabei setzen viele Unternehmen auf umfangreiche Marketing-Kampagnen in den sozialen Medien", heißt es bei Gallup. Und dennoch spielt für die Konsumenten Werbung auf Facebook, Twitter und Co keine Rolle.
"Dabei setzen viele Unternehmen auf umfangreiche Marketing-Kampagnen in den sozialen Medien", heißt es bei Gallup. Und dennoch spielt für die Konsumenten Werbung auf Facebook, Twitter und Co keine Rolle.
Junge eher manipulierbar
Nur fünf Prozent der Befragten meinen, dass Werbebanner auf Facebook, Google+, LinkedIn und Twitter ausschlaggebend sind für ihr Konsumverhalten. Immerhin gibt ein knappes Drittel der Personen an, dass diese Kanäle "einen gewissen Einfluss" auf ihre Kaufentscheidung haben. Die Forscher wollten in dem Nutzungsverhalten der Verbraucher prüfen, wie sinnvoll Social-Media-Kampagnen der Unternehmen sind. Selbst die Generation der nach 1980 geborenen Personen, die im Marketing als eine Schlüsselgeneration in Sachen Social Media gelten, reagieren auf die sozialen Medien weniger als vermutet. Die Forscher lagen teilweise schon richtig mit ihrer Einschätzung der jungen Generation: Denn die meisten Personen, die angaben, dass soziale Medien ihr Kaufverhalten beeinflussen, waren nach 1980 geboren.
Kaum mehr Umsatz zu erzielen
Die Untersuchung hat auch bestätigt, dass der Einfluss von Werbung auf sozialen Netzwerken abnimmt, je älter eine Person ist. Diejenigen, die vor 1946 geboren sind, geben zu 75 Prozent an, keine Auswirkung durch Social Media in ihrem Konsumverhalten zu erleben. Kaum überraschend fiel die Antwort der Befragten aus, warum sie überhaupt Social Media nutzen. 94 Prozent der Nutzer bleiben so in Kontakt mit Freunden und Familienmitgliedern. "Die Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen auf Facebook oder Twitter führt kaum zu mehr Umsatz", schreiben die Forscher in der Gallup-Studie.
Allerdings können Unternehmen soziale Medien nutzen, um eine Nähe zum Kunden zu schaffen: "Die Verbraucher schätzen einen persönlichen Dialog auf den Social-Media-Seiten. Wenn es um Social-Media-Strategien geht, profitieren Unternehmen nur, wenn sie einen serviceorientierten Ansatz wählen, anstatt einfach nur Werbung für ihre Produkte zu schalten", raten die Macher abschließend.
Professionelles Suchmaschinen-Marketing weit erfolgreicher
Belegbar ist zudem, dass professionelles Suchmaschinenmarketing (zB Google-Adwords) weitaus mehr zu einer messbaren Steigerung von Verkaufsumsätzen beiträgt.
ideas4you kreiert seit Jahren optimale Google-Kampagnen und kann auf zahlreiche erfolgreiche Kunden verweisen.
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Thomas Klepits, Creative Director
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Mittwoch, 4. Juni 2014
"BE MARLBORO" - Zielgruppe Kids und Teens?
Zigarettenhersteller Philip Morris International wird aufgefordert, seine internationale "Be Marlboro"-Kampagne zu beenden.
Verbraucherschutzorganisationen werfen dem weltweit größten Hersteller von Tabakprodukten vor, mit der Kampagne bewusst Kinder und Teenager anzusprechen.
Die ins Leben gerufene Kampagne für die Zigarettenmarke Marlboro soll laut dem Bericht der Gruppen im Gesundheitsbereich die Werbevorschriften in mehreren Ländern verletzen. Daher werden die Länder aufgefordert, strengere Regulierungen durchzusetzen, die im Idealfall sämtliche Werbetätigkeiten von Tabakherstellern verbieten.
Die Verbraucherschutzorganisationen werfen Philip Morris vor, dass sie Wissen aus vorangegangenen internen Studien über auf Jugendliche abgestimmte Werbemaßnahmen verwenden. Die "Be Marlboro"-Kampagne benutzt überdies "jugend-orientierte Bilder und Themen, die jungen Menschen nahelegen, dass sie Marlboro rauchen sollen", so der Bericht. Neue Dokumente sollen zeigen, dass 13-Jährige schon seit Längerem von Tabakherstellern als Marketingzielgruppe angesprochen werden, wodurch sich auch die Rate der jugendlichen Raucher erhöhte.
Konzern weist Vorwürfe zurück
Die Werbekampagne startete in Deutschland und wurde in mehr als 50 Ländern geschaltet. Im Bericht wird auf eine Studie hingewiesen, die gezeigt hat, dass bereits 22 Prozent der Fünf- und Sechsjährigen Zigaretten der Marke Marlboro erkannten. Dieser Befund geht nicht mit den Aussagen der Tabakhersteller einher, die beteuern, dass sie nicht um die Kaufkraft der Kinder und Jugendlichen buhlen.
"Unsere Marlboro-Kampagne ist wie alle unsere Marketing- und Werbemaßnahmen ausschließlich an erwachsene Raucher gerichtet und läuft unter Berücksichtigung von lokalen Regulierungen und internen Marketing-Richtlinien. Behauptungen des Gegenteils sind unbegründet und basieren auf subjektiver Interpretation", heißt es aus der Philip-Morris-Zentrale.
(Quelle: Pressetext)
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Dienstag, 15. April 2014
Google beobachtet die Menschen bis ins reale Geschäft ...
Testprogramm: Tracking von Klicks bis zu Einkäufen in der realen Welt
Google hat ein Pilotprogramm gestartet, dass es Werbefirmen erlaubt festzustellen, ob Klicks auf Anzeigen zu Käufen in normalen Straßengeschäften führen. Dabei werden Cookie-Daten von Google mit Informationen von Datenfirmen abgeglichen, welche etwa über Informationen zu Einkäufen mit Kundenkarten verfügen. Das neue System nennt sich "In-Store Attribution Transaction Reporting" und beinhaltet Google AdWords, die als Werbung neben den Suchergebnissen erscheint.
Der 101%ige gläserne Kunde
"Ohne dass man gefragt wird, können so noch bessere Bilder über Menschen angefertigt werden", geben Datenschutzexperten zu bedenken. Zwar bestehe der Wunsch der Werbewirtschaft, den Kunden möglichst umfassend nachzuverfolgen, schon seit langem und sei im Internet auch nichts Besonderes, da dort der User sowieso annehmen müsse, dass seine Klicks auf Banner analysiert werden. Das Tracking von der Online- in die reale Welt weise aber eine "besondere Qualität" auf.
Bisher nehmen sechs Werbefirmen an dem Testprogramm teil, wie das Wall Street Journal berichtet. Involviert sollen außerdem die Datenfirmen Acxiom http://acxiom.de and DataLogix http://datalogix.com sein. Über die Verknüpfung der Cookies mit den Kundendaten aus Straßenshops will Google genau sagen können, wie viele Klicks auf welche Werbung zu Käufen in Geschäften geführt hat.
Google selbst behauptet, das Testprogramm sei so gestaltet, dass zumindest der Internetkonzern die Identität des Kunden nicht feststellen kann.
"Heiliger Gral" der Werbewirtschaft
Benny Arbel, Geschäftsführer von myThings, einer Firma für Werbetechnologie, ist jedenfalls begeistert: "Wenn Google zeigen kann, dass Leute nicht nur auf eine Anzeige geklickt haben, sondern tatsächlich etwas kauften, ist das der Heilige Gral."
Online-Werbung ist mittlerweile ein Milliardengeschäft im Wert von etwa 84 Mrd. Euro, woran Google einen Anteil von über 36 Mrd. Euro hat.
ideas4you: Zahlreiche erfolgreiche Google-Kampagnen
Die Werbeagentur ideas4you ist seit Jahren ua. spezialisiert auf erfolgreiche Google-Kampagnen. Top-Rankings, eine messbare, starke Resonanz und Umsatzsteigerungen sind die Resultate professioneller Anzeigen im World Wide Web.
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Google hat ein Pilotprogramm gestartet, dass es Werbefirmen erlaubt festzustellen, ob Klicks auf Anzeigen zu Käufen in normalen Straßengeschäften führen. Dabei werden Cookie-Daten von Google mit Informationen von Datenfirmen abgeglichen, welche etwa über Informationen zu Einkäufen mit Kundenkarten verfügen. Das neue System nennt sich "In-Store Attribution Transaction Reporting" und beinhaltet Google AdWords, die als Werbung neben den Suchergebnissen erscheint.
Der 101%ige gläserne Kunde
"Ohne dass man gefragt wird, können so noch bessere Bilder über Menschen angefertigt werden", geben Datenschutzexperten zu bedenken. Zwar bestehe der Wunsch der Werbewirtschaft, den Kunden möglichst umfassend nachzuverfolgen, schon seit langem und sei im Internet auch nichts Besonderes, da dort der User sowieso annehmen müsse, dass seine Klicks auf Banner analysiert werden. Das Tracking von der Online- in die reale Welt weise aber eine "besondere Qualität" auf.
Bisher nehmen sechs Werbefirmen an dem Testprogramm teil, wie das Wall Street Journal berichtet. Involviert sollen außerdem die Datenfirmen Acxiom http://acxiom.de and DataLogix http://datalogix.com sein. Über die Verknüpfung der Cookies mit den Kundendaten aus Straßenshops will Google genau sagen können, wie viele Klicks auf welche Werbung zu Käufen in Geschäften geführt hat.
Google selbst behauptet, das Testprogramm sei so gestaltet, dass zumindest der Internetkonzern die Identität des Kunden nicht feststellen kann.
"Heiliger Gral" der Werbewirtschaft
Benny Arbel, Geschäftsführer von myThings, einer Firma für Werbetechnologie, ist jedenfalls begeistert: "Wenn Google zeigen kann, dass Leute nicht nur auf eine Anzeige geklickt haben, sondern tatsächlich etwas kauften, ist das der Heilige Gral."
Online-Werbung ist mittlerweile ein Milliardengeschäft im Wert von etwa 84 Mrd. Euro, woran Google einen Anteil von über 36 Mrd. Euro hat.
ideas4you: Zahlreiche erfolgreiche Google-Kampagnen
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Mittwoch, 26. Februar 2014
Pornoseiten: Sexy Markt für Werbekunden
Terrain noch wenig erschlossen - Erste Erfahrungen positiv
Auf Pornoseiten Werbung zu schalten, kann äußerst lukrativ sein, wie der New Yorker "Guardian" berichtet. Der amerikanische Essenszustelldienst Eat24 hat es ausprobiert - mit Erfolg. Der Werbemanager des Unternehmens, Amir Eisenstein, gibt an, dass die Werbung auf PornHub circa nur ein Zehntel der Gebühren von Twitter, Facebook oder Google ausmacht. Außerdem hat es einen großen Zuwachs im Verkauf gegeben.
Jugendschutz im Kommen
"Es ist gut, dass wir heute weniger verkrampft leben und offener mit Sexualität umgehen - aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Pornoseiten langfristig ein gutes Werbeumfeld bieten werden", sagt der deutsche Unternehmensberater Bernd Höhne. Denn: "Jugendschutz ist wichtig - und dieser ist im Internet völlig ausgehebelt. Aber so wie es in der Videothek zwei Eingänge gibt, um Jugendliche zu schützen, wird es auch im Internet gesellschaftlich notwendig werden, dass stärkere Kontrollen durchgeführt werden."
Bis sich der Jugendschutz allerdings auch auf Pornoseiten breitgemacht hat, gilt laut Höhne die Devise: "Es gibt keine schlechte Werbung, nur Werbung, die den Bekanntheitsgrad steigert." Auch Cindy Gallop, Gründerin von Make Love Not Porn, macht sich keine Sorgen um einen möglichen schlechten Ruf von Unternehmen, die auf Pornoseiten werben: "Keine Marke und kein Unternehmen müssen sich Sorgen um ihren Ruf machen, wenn sie bereit sind, das Feld unvoreingenommen zu erforschen. Sie werden dort viele brauchbare - ja sogar vorteilhafte - Möglichkeiten finden."
Werbeumfeld nicht für jeden
"Insgesamt ist die Welt prüde geworden, etwa in den 1990er-Jahren - die Welt ist dadurch aber nicht besser geworden", meint Höhne. "Vielleicht wird die Welt wieder ein Stück weit ehrlicher, wenn auch auf Pornoseiten geworben wird." Der Unternehmensberater kann sich aber nicht vorstellen, dass Mercedes das Werbeumfeld nutzen würde.
Laut Eisenstein haben die Werbebanner auf PornHub eine drei Mal so hohe Reichweite gehabt wie die Werbung auf Twitter, Facebook und Google zusammen. Und viele andere Unternehmer sprechen ihn auf seine Werbestrategie an - schließlich wird auf Pornoseiten hauptsächlich für Pornographie geworben und nicht für beispielsweise Essenszustellung. "Vielleicht sind die Besucher von Pornoseiten zahlreicher als man vermutet und die Werbung wird tatsächlich öfter gesehen."
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Auf Pornoseiten Werbung zu schalten, kann äußerst lukrativ sein, wie der New Yorker "Guardian" berichtet. Der amerikanische Essenszustelldienst Eat24 hat es ausprobiert - mit Erfolg. Der Werbemanager des Unternehmens, Amir Eisenstein, gibt an, dass die Werbung auf PornHub circa nur ein Zehntel der Gebühren von Twitter, Facebook oder Google ausmacht. Außerdem hat es einen großen Zuwachs im Verkauf gegeben.
Jugendschutz im Kommen
"Es ist gut, dass wir heute weniger verkrampft leben und offener mit Sexualität umgehen - aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Pornoseiten langfristig ein gutes Werbeumfeld bieten werden", sagt der deutsche Unternehmensberater Bernd Höhne. Denn: "Jugendschutz ist wichtig - und dieser ist im Internet völlig ausgehebelt. Aber so wie es in der Videothek zwei Eingänge gibt, um Jugendliche zu schützen, wird es auch im Internet gesellschaftlich notwendig werden, dass stärkere Kontrollen durchgeführt werden."
Bis sich der Jugendschutz allerdings auch auf Pornoseiten breitgemacht hat, gilt laut Höhne die Devise: "Es gibt keine schlechte Werbung, nur Werbung, die den Bekanntheitsgrad steigert." Auch Cindy Gallop, Gründerin von Make Love Not Porn, macht sich keine Sorgen um einen möglichen schlechten Ruf von Unternehmen, die auf Pornoseiten werben: "Keine Marke und kein Unternehmen müssen sich Sorgen um ihren Ruf machen, wenn sie bereit sind, das Feld unvoreingenommen zu erforschen. Sie werden dort viele brauchbare - ja sogar vorteilhafte - Möglichkeiten finden."
Werbeumfeld nicht für jeden
"Insgesamt ist die Welt prüde geworden, etwa in den 1990er-Jahren - die Welt ist dadurch aber nicht besser geworden", meint Höhne. "Vielleicht wird die Welt wieder ein Stück weit ehrlicher, wenn auch auf Pornoseiten geworben wird." Der Unternehmensberater kann sich aber nicht vorstellen, dass Mercedes das Werbeumfeld nutzen würde.
Laut Eisenstein haben die Werbebanner auf PornHub eine drei Mal so hohe Reichweite gehabt wie die Werbung auf Twitter, Facebook und Google zusammen. Und viele andere Unternehmer sprechen ihn auf seine Werbestrategie an - schließlich wird auf Pornoseiten hauptsächlich für Pornographie geworben und nicht für beispielsweise Essenszustellung. "Vielleicht sind die Besucher von Pornoseiten zahlreicher als man vermutet und die Werbung wird tatsächlich öfter gesehen."
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Freitag, 31. Januar 2014
Facebook-Hype vorbei? Immer mehr Teenies melden sich ab.
Facebook ist out und sogar peinlich - das sagen immer mehr Teenies und melden sich deshalb sogar für immer dort ab. In Deutschland ist man der Frage auf den Grund gegangen, warum Jugendliche plötzlich keinen Bock mehr auf das soziale Netzwerk haben und welche Internetdienste sie stattdessen nutzen.
"Das Problem ist einfach, dass fast jeder in Facebook ist", so die weitverbreitete Meinung. Und das nervt - vor allem die jungen Nutzer. Allein in Deutschland haben sich im vergangenen Jahr 200.000 von ihnen abgemeldet oder sich zumindest in die Inaktivität zurückgezogen. Die Kontrolle der eigenen Eltern bei Facebook sei ein Grund für die Anti-Haltung der Teenies, meint die Social-Media-Expertin Prof. Sarah Spitzer. "Wenn die engere Familie einen dazu anhält, Freundschaftsanfragen anzunehmen, fühlt sich der Jugendliche beobachtet. Dann entscheiden sie sich, auf andere Dienste auszuweichen." Zum Beispiel auf WhatsApp, Snapchat oder Instagram. Damit können die Älteren nämlich eher selten was anfangen.
Aber auch die Kommunikation ist den Teenies wieder wichtig - und nicht nur das Ernten von Likes durch flache Statusmeldungen. Deshalb ist sich Prof. Sarah Spitzer sicher, dass es Facebook in fünf Jahren zwar noch geben wird, aber es wird komplett anders sein. Wie genau das aussehen wird, kann natürlich kein Experte vorhersagen - aber vielleicht hat es ja wieder mehr mit Kommunikation als mit Selbstdarstellung zu tun.
Kontakt:
Thomas Klepits, Creative Director
Tel.: 0676 888 098 825
"Das Problem ist einfach, dass fast jeder in Facebook ist", so die weitverbreitete Meinung. Und das nervt - vor allem die jungen Nutzer. Allein in Deutschland haben sich im vergangenen Jahr 200.000 von ihnen abgemeldet oder sich zumindest in die Inaktivität zurückgezogen. Die Kontrolle der eigenen Eltern bei Facebook sei ein Grund für die Anti-Haltung der Teenies, meint die Social-Media-Expertin Prof. Sarah Spitzer. "Wenn die engere Familie einen dazu anhält, Freundschaftsanfragen anzunehmen, fühlt sich der Jugendliche beobachtet. Dann entscheiden sie sich, auf andere Dienste auszuweichen." Zum Beispiel auf WhatsApp, Snapchat oder Instagram. Damit können die Älteren nämlich eher selten was anfangen.
Aber auch die Kommunikation ist den Teenies wieder wichtig - und nicht nur das Ernten von Likes durch flache Statusmeldungen. Deshalb ist sich Prof. Sarah Spitzer sicher, dass es Facebook in fünf Jahren zwar noch geben wird, aber es wird komplett anders sein. Wie genau das aussehen wird, kann natürlich kein Experte vorhersagen - aber vielleicht hat es ja wieder mehr mit Kommunikation als mit Selbstdarstellung zu tun.
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Mittwoch, 23. Oktober 2013
Schädliche Produkte häufig Verkaufsschlager
Paradox: Gefahrenhinweise in der Werbung steigern Umsatz von ZigarettenGesundheitsschädliche und gefährliche Produkte stehen bei Konsumenten hoch im Kurs. Das haben Wissenschaftler der New York University (NYU) http://nyu.edu zusammen mit Forschern der Israel University und der Business School INSEAD http://insead.edu in ihrer jüngsten Studie belegt.
Paradoxes Konsumentenverhalten
Den Experten zufolge unterliegen Konsumenten einer paradoxen Reaktion. Ein Produkt, das quasi von sich selbst behauptet, schädlich zu sein, erzeugt beim Käufer den Eindruck, dass es keine weiteren negativen Effekte hat. Vor Jahren bereits haben Wissenschaftler dieses Verhalten prophezeit. Um ihre Hypothese zu testen, führte die NYU im Zeitraum von 2010 bis 2012 vier Studien zu dieser These durch.
In einer der Analyse wurde einer Gruppe von Rauchern eine Zigarettenwerbung gezeigt. Die Zuschauer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Hälfte sah eine Version der Werbung, die Hinweise auf Gesundheitsrisiken enthielt. Die Version, die der Kontrollgruppe gezeigt wurde, enthielt keinerlei Risikohinweise. Daraufhin wurden die Teilnehmer gefragt, wie viele Zigarettenpackungen sie gerne kaufen würden.
Die Gruppen wurden noch einmal halbiert: Den einen wurde erzählt, die "Zigarettenlieferung" würde in den nächsten 24 Stunden eintreffen, die anderen mussten sich vorstellen, die Lieferung würde erst in drei Monaten eintreffen. Das Ergebnis: Jene Gruppe, welche die Werbungs-Version mit den Hinweisen auf gesundheitliche Konsequenzen gesehen hatte, "orderte" mehr Zigaretten als die Kontrollgruppe, die Werbung ohne Gefahrenhinweise rezipiert hatte.
Resultat unterminiert oft Absicht
"Dieser Effekt könnte vielen entgangen sein", so der Co-Autor der Studie Psychologe Ziv Carmon.
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Mittwoch, 25. September 2013
Bezahlung per Handy schon vor dem Schaufenster.
Die britische Großbank Barclays http://group.barclays.com hat seine Mobile-Banking-App Pingit http://bit.ly/xtCcpp durch eine Zusatzfunktion, mit der die Kunden das gewünschte Produkt direkt vom Schaufenster aus kaufen können, erweitert. Die ausgewählte Ware muss nur mit dem Smartphone gescannt werden. Anschließend werden detaillierte Informationen über Preis, Zustellung sowie Lagerbestände an das Handy übermittelt.
Kauf in Sekundenschnelle abgewickelt
Mithilfe dieses zusätzlichen Features von Barclays können Einkäufe ab jetzt in Sekundenschnelle abgewickelt werden. Hat der Kunde den QR-Code der Ware gescannt, so erhält er sofort alle nötigen Produktinformationen sowie die Kaufoption, die nur mit einem Klick zu bestätigen sind. Dem Unternehmen zufolge überbrückt die neue Zahlungsmethode die Kluft zwischen Werbung und Verkauf, da die Verbraucher die Ware unmittelbar vorm Schaufenster aus kaufen können.
Auch andere Anbieter rüsten auf
"Ich halte diese Methode für sehr valide", sagt Jens Giere von TNS Infratest http://tns-infratest.com in einem Interview. Dem Experten zufolge gäbe es heutzutage mehrere Möglichkeiten, um Zahlungen mit dem Smartphone durchzuführen. "Zum einen kann die Datenübertragung sowie Verifizierung von Zahlungen mithilfe von Near Field Communication (NFC) erfolgen. Zum anderen gibt es neben zahlreichen anderen Ansätzen Verfahren, die auf Barcode, QR-Code oder Bluetooth basieren", führt der Experte aus.
Diese Methode kommt auch bereits bei einigen anderen Anbietern zum Einsatz. "In Deutschland nutzt zum Beispiel Yapital, eine Tochter der Otto Gruppe, dieses Verfahren und wird es auch für ähnliche Szenarien wie Barclays einsetzen", erklärt Giere. Hierbei befinden sich die QR-Codes zum Bezahlen in der Vitrine und an den Artikeln. "Zukünftig kann man sich beispielsweise vorstellen, sogar nachts oder an Feiertagen einen Artikel aus dem Schaufenster heraus zu kaufen und sich diesen zusenden zu lassen", meint der Fachmann aus. Apple führe demnächst den Dienst "iBeacons" ein, der nicht auf NFC, sondern auf Bluetooth basiert.
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Mittwoch, 11. September 2013
Plattform passt App-Werbung an aktuelles Wetter an
"The Weather Channel" bietet Nutzern maßgeschneiderte Reklame
Der Plattform "The Weather Channel" http://weather.com will Online-Konsumenten künftig maßgeschneiderte Werbung auf ihre mobilen Endgeräte liefern. Zu diesem Zweck verknüpft sie die jeweils vorherrschenden Wetterverhältnisse mit Produkten, die dazu passen.
Die "Weather Channel"-App wurde bislang 125 Mio. Mal heruntergeladen und dient vielen als Informationsquelle für Wettervorhersagen. Anstatt in der Applikation jedoch irgendwelche zusammenhangslose Banner einzublenden, bekommen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte oder Dienstleistungen genau dann zu schalten, wenn gerade das dazu passende Wetter vorherrscht.
Gummistiefel, Winterreifen oder Sonnencreme?
Die Werbung in der App orientiert sich nicht nur am Wetter, sondern auch am aktuellen Standort des Users - anders wäre die äußeren Verhältnissen angepasste Reklame auch gar nicht möglich. Wenn gerade Sonne scheint, bekommt man in seiner App Werbung für Sonnencreme. Wenn es regnet, werden Regenschirme oder Gummistiefel beworben. Und wenn es schneit, sind es womöglich Winterreifen, die einem schmackhaft gemacht werden.
Abgestimmt auf den Ort und das Wetter, wird also Smartphone-User beim Aktivieren der Wetter-App relevante Werbung eingeblendet. "Was wir damit versuchen, ist, das mobile Surfen zur Markenbildung zu nutzen, anstatt die Performance rein nach Klicks zu beurteilen", sagt Ross Webster, Managing Director von The Weather Channel. Die Werbeindustrie entwickelt immer ausgeklügeltere Strategien, wie dieses aktuelle Beispiel zeigt.
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Thomas Klepits, Creative Director
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Der Plattform "The Weather Channel" http://weather.com will Online-Konsumenten künftig maßgeschneiderte Werbung auf ihre mobilen Endgeräte liefern. Zu diesem Zweck verknüpft sie die jeweils vorherrschenden Wetterverhältnisse mit Produkten, die dazu passen.
Die "Weather Channel"-App wurde bislang 125 Mio. Mal heruntergeladen und dient vielen als Informationsquelle für Wettervorhersagen. Anstatt in der Applikation jedoch irgendwelche zusammenhangslose Banner einzublenden, bekommen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte oder Dienstleistungen genau dann zu schalten, wenn gerade das dazu passende Wetter vorherrscht.
Gummistiefel, Winterreifen oder Sonnencreme?
Die Werbung in der App orientiert sich nicht nur am Wetter, sondern auch am aktuellen Standort des Users - anders wäre die äußeren Verhältnissen angepasste Reklame auch gar nicht möglich. Wenn gerade Sonne scheint, bekommt man in seiner App Werbung für Sonnencreme. Wenn es regnet, werden Regenschirme oder Gummistiefel beworben. Und wenn es schneit, sind es womöglich Winterreifen, die einem schmackhaft gemacht werden.
Abgestimmt auf den Ort und das Wetter, wird also Smartphone-User beim Aktivieren der Wetter-App relevante Werbung eingeblendet. "Was wir damit versuchen, ist, das mobile Surfen zur Markenbildung zu nutzen, anstatt die Performance rein nach Klicks zu beurteilen", sagt Ross Webster, Managing Director von The Weather Channel. Die Werbeindustrie entwickelt immer ausgeklügeltere Strategien, wie dieses aktuelle Beispiel zeigt.
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Samstag, 17. August 2013
Mülleimer in London verfolgen Smartphone-User
WLAN-Tracking von Passanten: Zielgerichtete Werbung mit Bildschirm
Öffentliche Mülleimer mit Bildschirm und WLAN-Funktion sorgen in diesen Tagen in London für Aufsehen. Sie stellen nämlich eine Verbindung mit WLAN-Devices von Passanten her und tracken diese. Dadurch soll auf den Bildschirmen zielgerichtete Werbung platziert werden. Auf diese Idee ist das Unternehmen Renew http://renewlondon.com gekommen. Es hat bislang 200 solcher "Werbe-Mülleimer" in der britischen Hauptstadt installiert und eine Aufstellgenehmigung für 21 Jahre erteilt bekommen.
Keine Auskunft über Person
Wie die britische Tageszeitung "The Independent" berichtet, können die Geräte dadurch die Wege der Passanten genau rekonstruieren und erkennen, ob jemand jeden Tag die selbe Route wählt oder nur zufällig vorbeigeht. Die sogenannten "Renew Orbs" - wie die neuartigen Mülleimer heißen - erfahren dabei auch, welches Smartphone-Modell der getrackte Passant nutzt. Bei Datenschützern stößt dieses Projekt jedoch auf Unbehagen. Sie sehen darin eine Verletzung der Privatsphäre der Passanten.
Renew wehrt sich unterdessen gegen die Kritik, indem es betont, dass die eingeholten MAC-Adressen anonymisiert seien und man daher nicht wisse, welche Person dahinter stecke. Nichtsdestotrotz erfährt Renew mithilfe der WLAN-Verbindung viel über die Passanten - vermutlich schon zuviel. Mit dieser Tracking-Methode kann man den Smartphone-User gegebenenfalls bis nach Hause, bis zum Arbeitsplatz oder bis in das nächste Geschäft verfolgen.
Überwachungs-Wildwuchs in London
Für die Gewerbetreibenden in Londons Straßen bietet die digitale Mülltonne eine ausgeklügelte Form der personalisierten Werbung. Passanten mit ihren gewohnten Fußwegen könnten mittels den auf Bildschirmen aufleuchtenden Werbesujets in bestimmte Shops gelockt werden, wenn sie sich gerade in der Nähe befinden. Das Projekt befindet sich derzeit noch in der Betaphase in der City of London, dem Finanzviertel der Metropole. Später soll der Aktionsradius ausgeweitet werden. Rund ein Drittel der Einblendzeit auf den Bildschirmen soll für soziale Zwecke reserviert sein.
Die Smartphone-verfolgenden Mülleimer passen zu London, gilt die Stadt an der Themse ja bereits seit Jahren als die meistüberwachte der Welt. In keiner Metropole hängen so viel Überwachungskameras wie in London. Laternenmasten, Hauswände oder Verkehrsschilder - kaum ein Gegenstand, der nicht dazu genutzt wird, um mit einer Kamera jeden Winkel der Innenstadt einzusehen.
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(Foto: zeit.de)
Öffentliche Mülleimer mit Bildschirm und WLAN-Funktion sorgen in diesen Tagen in London für Aufsehen. Sie stellen nämlich eine Verbindung mit WLAN-Devices von Passanten her und tracken diese. Dadurch soll auf den Bildschirmen zielgerichtete Werbung platziert werden. Auf diese Idee ist das Unternehmen Renew http://renewlondon.com gekommen. Es hat bislang 200 solcher "Werbe-Mülleimer" in der britischen Hauptstadt installiert und eine Aufstellgenehmigung für 21 Jahre erteilt bekommen.
Keine Auskunft über Person
Wie die britische Tageszeitung "The Independent" berichtet, können die Geräte dadurch die Wege der Passanten genau rekonstruieren und erkennen, ob jemand jeden Tag die selbe Route wählt oder nur zufällig vorbeigeht. Die sogenannten "Renew Orbs" - wie die neuartigen Mülleimer heißen - erfahren dabei auch, welches Smartphone-Modell der getrackte Passant nutzt. Bei Datenschützern stößt dieses Projekt jedoch auf Unbehagen. Sie sehen darin eine Verletzung der Privatsphäre der Passanten.
Renew wehrt sich unterdessen gegen die Kritik, indem es betont, dass die eingeholten MAC-Adressen anonymisiert seien und man daher nicht wisse, welche Person dahinter stecke. Nichtsdestotrotz erfährt Renew mithilfe der WLAN-Verbindung viel über die Passanten - vermutlich schon zuviel. Mit dieser Tracking-Methode kann man den Smartphone-User gegebenenfalls bis nach Hause, bis zum Arbeitsplatz oder bis in das nächste Geschäft verfolgen.
Überwachungs-Wildwuchs in London
Für die Gewerbetreibenden in Londons Straßen bietet die digitale Mülltonne eine ausgeklügelte Form der personalisierten Werbung. Passanten mit ihren gewohnten Fußwegen könnten mittels den auf Bildschirmen aufleuchtenden Werbesujets in bestimmte Shops gelockt werden, wenn sie sich gerade in der Nähe befinden. Das Projekt befindet sich derzeit noch in der Betaphase in der City of London, dem Finanzviertel der Metropole. Später soll der Aktionsradius ausgeweitet werden. Rund ein Drittel der Einblendzeit auf den Bildschirmen soll für soziale Zwecke reserviert sein.
Die Smartphone-verfolgenden Mülleimer passen zu London, gilt die Stadt an der Themse ja bereits seit Jahren als die meistüberwachte der Welt. In keiner Metropole hängen so viel Überwachungskameras wie in London. Laternenmasten, Hauswände oder Verkehrsschilder - kaum ein Gegenstand, der nicht dazu genutzt wird, um mit einer Kamera jeden Winkel der Innenstadt einzusehen.
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Thomas Klepits, Creative Director
Tel.: 0676 888 098 825
(Foto: zeit.de)
Freitag, 21. Juni 2013
Flyer & Co: Nur mehr Altpapier oder noch echter Umsatzbringer?
Fakt ist, das Millionen von Flugblättern, Postwurfsendungen und Flyern in unseren Briefkästen liegen. Tag für Tag. Ist das alles in Zeiten von Internet und Google-Anzeigen also nur Altpapier? Nein, denn wenn der Kunde dort abgeholt wird, wo er gerade ist und er mit klaren Vorteilen geködert wird, dann schaffen auch Klein- und Mittelbetriebe (KMUs) echten Mehrumsatz mit Flyer & Co. Damit es wirklich funktioniert, beachten professionelle Agenturen grundlegende Regeln bei der Erstellung:
Ist Ihnen auch schon aufgefallen, was für Unfug in Ihrem Briefkasten landet? Es ist Unfug, weil es Sie nicht "packt", weil es uns nicht informiert und daher auch nicht zu einer Reaktion motiviert. Die ersten Momente einer Begegnung zwischen Menschen entscheiden über Antipathie und Sympathie - so ist es auch bei einem Blitzwerbemittel wie dem Flyer.
Denken Sie wie Ihre Zielgruppe / Kunden und nicht wie jemand, der Umsatz mit seinen Kunden machen will. Sonst landen wir sofort im Papierkorb. Denken wir also immer an den Vorteil für den Kunden.
1) Versuchen Sie aufzufallen - schon im Briefkasten:
Im Briefkasten sind Sie mit Ihrer Werbung ganz unten in der Hackordnung. Also fallen Sie schon durch das Format, durch die Dicke, durch die Farbe, durch die Form Ihrer Werbung auf. Erst wenn Sie gesehen und bemerkt werden - kann Ihre Werbebotschaft oder Ihr Angebot rezipiert werden.
2) Bilder sind schön, aber:
kombiniert mir schönen Angebote sind sie besser.
3) Seien Sie nicht geizig im Verteilen:
Mehr Flyer sind mehr Umsatz.
4) Regen Sie die Interaktion an: Kupons und Antwortkarten erhöhen Rücklauf und Kundengewinnung.
5) Keine Angst vor Reizworten wie "billig" oder "gratis" beim Flyer: Es sind die Zauberworte, die Ihre Kunden hören wollen. Bieten Sie GRATIS Informationen durch ein E-book mit den besten Tipps, auf Ihrer Homepage an.
6) "Einmal Flyer reicht" reicht nicht:
Sie müssen den Empfänger auch öfter und am besten immer wieder ansprechen.
7) Haben Sie beim ersten Mal keinen Erfolg mit Ihrem Flyer,
dann nützt meist auch kein weiteres Versenden - dann ist Optimierung beim Text und Layout und vor allem bei den "Vorteilen" angesagt.
Bei gut gestalteten Flyern sollte bereits die erste Aussendung Erfolg haben.
Achtung: Rücklaufquoten von 0,5 bis 3% gelten bereits als Erfolg. Also, richtig kalkulieren.
ideas4you kreiert seit Jahren erfolgreiche Flyer- und Cross-Media-Kampagnen.
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Thomas Klepits, Creative Director
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Freitag, 31. Mai 2013
Gesichtserkennung analysiert Werbewirkung
Software liest aus Muskelbewegungen User-Reaktion abComputerwissenschaftler in den USA haben ein neuartiges Hightech-System entwickelt, das es Werbetreibenden künftig deutlich erleichtern soll, herauszufinden, wie einzelne Spots beim Zielpublikum ankommen. Hierzu erfasst eine spezielle Gesichtserkennungs-Software die Mundbewegungen der Zuseher und analysiert diese auf positive bzw. negative Gemütsregungen.
Auch in Europa gebe es bereits Überlegungen, die Rezipienten stärker in die Analyseverfahren miteinzubeziehen. Die Reaktion der Zuseher ist aber nur ein wichtiger Faktor. Wenn jemand positiv auf einen Spot reagiert, heißt das noch lange nicht, dass er gleich losläuft, um ein Produkt zu kaufen", geben Werbeprofis zu bedenken.
Zielgenauigkeit von 75 Prozent
Das System konzentriert sich vor allem auf den Mundbereich der Zuseher und achtet sehr genau darauf, wie sich die einzelnen Gesichtsmuskeln im Laufe des Betrachtens eines Werbespots bewegen. Eine spezielle Software klassifiziert die Aufnahmen anschließend als positive oder negative Reaktion. Wird zum Beispiel ein Lächeln registriert, wird automatisch angenommen, dass der Spot gut beim Zuseher ankommt. Erste Tests konnten eine Zielgenauigkeit von 75 Prozent erzielen.
Um mit der getroffenen Einschätzung derart richtig liegen zu können, haben die Ingenieure ihren Prototypen zuvor ein beinhartes Trainingsprogramm absolvieren lassen. Die Forscher haben hierfür zunächst mehr als 3.200 Videoaufnahmen von Leuten während des Betrachtens dreier unterschiedlicher Online-Spots gesammelt, die während des Super Bowl ausgestrahlt worden sind. Nach jeder Einblendung wurden die User dann gefragt, was sie von der Reklame hielten und ob sie sie wieder anschauen würden.
Effektivere Werbung gewinnt
Die Software, die bislang lediglich ein Prototypen-Dasein fristet, ist nicht die einzige Vision der Werbezukunft, in der Inhalte und Erscheinungsform der Anzeigen per Computeranalyse optimiert werden können.So hat etwa der Mobilfunkkonzern Verizon mit dem Plan aufhorchen lassen, in den Fernsehapparaten der Zuseher einen Detektor einzubauen, der sämtliche Aktivitäten des Publikums aufzeichnet und so individuelle und effektivere Werbung ermöglichen soll.
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Dienstag, 30. April 2013
Fast so gut wie Sex: Smartphone-App empfiehlt stets passende Geschenke
Die App "Karma" greift auf Facebook-Daten zu, um Geschmack zu treffen.
"Wenn das funktioniert, ist es eine gute Idee. Die Interessen, die auf Facebook angegeben werden, sind eher akkurat als andere Daten. Die Geschenkvorschläge haben also eine gute Trefferwahrscheinlichkeit. Heikel ist wie immer die Datenfreigabe, da gibt es immer Missbrauchspotenzial. Theoretisch können solche Apps von Unternehmen genutzt werden, um an Daten für personalisierte Werbung heranzukommen. Zielgerichtete Werbung hat großes Potenzial für die Wirtschaft, Daten sollten aber nur nach Einverständnis weitergegeben werden. Tendenziell kommen Firmen aber immer einfacher an Daten", sagt Günter Jaritz von Social Media Consulting.
Karma durchsucht den Strom an Nachrichten auf den Facebook-Seiten von bekannten mittels Algorithmen nach beschenkenswerten Anlässen. Der Social-Graph der zu Beschenkenden verrät Karma, was der Empfänger gerne hätte. Das Verschenken selbst geht sehr schnell vonstatten. Es müssen keine Daten angegeben werden. Nutzer wählen einfach ein Produkt aus der Liste aus und verschicken es. Der Adressat kann sich, wenn er das Geschenk annimmt, aussuchen, wohin es geliefert werden soll. Bei kniffligen Geschenken wie Kleidung oder Essen, kann der Rezipient sogar Größe, Farbe oder Geschmacksrichtung selbst bestimmen.
Fast so gut wie Sex
Die Geschenke im Angebot von Karma werden von einem Team zusammengestellt. Es gibt zu jedem Zeitpunkt hunderte Produkte zur Auswahl. Das Konzept für Karma basiert zu großen Teilen auf der Arbeit von Stanford-Neuroökonom Baba Shiv. Er fand heraus, dass ein unerwartetes Geschenk beim Empfänger für Emotionsausbrüchen sorgt.
Der entstehende Dopamin-Schub, der normalerweise zur positiven Bestärkung gut ist, ist beinahe so stark wie bei Sex oder Essen. Karma und ähnliche Anwendungen, die auf "Social Commerce" setzen, nutzen die psychologische Zustände der Menschen aus. In Zukunft werden solche Ansätze häufiger zu sehen sein.
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Thomas Klepits, Creative Director
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"Wenn das funktioniert, ist es eine gute Idee. Die Interessen, die auf Facebook angegeben werden, sind eher akkurat als andere Daten. Die Geschenkvorschläge haben also eine gute Trefferwahrscheinlichkeit. Heikel ist wie immer die Datenfreigabe, da gibt es immer Missbrauchspotenzial. Theoretisch können solche Apps von Unternehmen genutzt werden, um an Daten für personalisierte Werbung heranzukommen. Zielgerichtete Werbung hat großes Potenzial für die Wirtschaft, Daten sollten aber nur nach Einverständnis weitergegeben werden. Tendenziell kommen Firmen aber immer einfacher an Daten", sagt Günter Jaritz von Social Media Consulting.
Karma durchsucht den Strom an Nachrichten auf den Facebook-Seiten von bekannten mittels Algorithmen nach beschenkenswerten Anlässen. Der Social-Graph der zu Beschenkenden verrät Karma, was der Empfänger gerne hätte. Das Verschenken selbst geht sehr schnell vonstatten. Es müssen keine Daten angegeben werden. Nutzer wählen einfach ein Produkt aus der Liste aus und verschicken es. Der Adressat kann sich, wenn er das Geschenk annimmt, aussuchen, wohin es geliefert werden soll. Bei kniffligen Geschenken wie Kleidung oder Essen, kann der Rezipient sogar Größe, Farbe oder Geschmacksrichtung selbst bestimmen.
Fast so gut wie Sex
Die Geschenke im Angebot von Karma werden von einem Team zusammengestellt. Es gibt zu jedem Zeitpunkt hunderte Produkte zur Auswahl. Das Konzept für Karma basiert zu großen Teilen auf der Arbeit von Stanford-Neuroökonom Baba Shiv. Er fand heraus, dass ein unerwartetes Geschenk beim Empfänger für Emotionsausbrüchen sorgt.
Der entstehende Dopamin-Schub, der normalerweise zur positiven Bestärkung gut ist, ist beinahe so stark wie bei Sex oder Essen. Karma und ähnliche Anwendungen, die auf "Social Commerce" setzen, nutzen die psychologische Zustände der Menschen aus. In Zukunft werden solche Ansätze häufiger zu sehen sein.
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Samstag, 13. April 2013
Ist der Facebook-Hype vorbei? Absturz zur nervigsten Plattform ...
Überladen und unattraktiv
"Facebook ist selbst schuld, dass es an Beliebtheit verliert. Werbung und Marketing steht mittlerweile im Mittelpunkt der Plattform. Zudem stellt das enorme Anwachsen des Freundeskreises und die damit einhergehenden unerwünschten Statusmeldungen ein Problem dar", erläutert Social-Media-Spezialist Günter Jaritz http://social-media-consulting.at.
Das Abschalten solcher Meldungen liege jedoch nicht im Interesse des Portals, wodurch die Einstellungsänderungen überaus kompliziert und schlecht auffindbar sind. "Der erste Trend, der sich verzeichnen lässt, ist das extreme 'Ausmüllen' der Freunde oder das generelle Kündigen des Accounts", so Jaritz. Zudem melden sich zunehmend Unternehmen als klassische Profilseiten an, was grundsätzlich nicht erlaubt ist. Deren Anfragen würden von immer mehr Nutzern als nervig empfunden.
Verlagerung auf mobile Dienste
"Der riesige anfängliche Facebook-Hype hat sich mittlerweile auf ein normales Niveau eingependelt", sagt der Experte und ergänzt, dass diese Entwicklung absehbar war. Gerade die jüngere Generation würde auf Dienste wie SMS oder WhatsApp zurückgreifen, da auch hier Gruppen gestaltet werden können, Kontroversen und Beschimpfungen jedoch nicht wie bei Facebook üblich sind.
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Montag, 18. März 2013
Google & Co ersetzen Großeltern
90 Prozent der Kinder suchen im Web nach AntwortenWährend zu früheren Zeiten die Großeltern ihre Intelligenz an die Enkel herangetragen haben, gelten nun Google, Wikipedia und YouTube für 90 Prozent der Kinder als Hauptberater. Dieses Ergebnis geht aus einer aktuellen Studie aus England hervor, wofür 1.500 Großeltern befragt wurden. Zu der Online-Recherche zählen hauptsächlich Fragen zur Hausarbeit. Zudem finden acht von zehn Großeltern, dass sie weniger regelmäßigen Kontakt zu den Kleinen haben, da die Bedeutung des Internet Familienstrukturen verändert hat.
Internet als schulische Unterstützung
"Ich denke, das ist eine Internet-kritische Studie, die die negativen Auswirkungen der Online-Welt auf die Gesellschaft zeigen möchte. Das Internet ist aber nicht per se schlecht - eine adäquate Nutzung bedarf nur der Kommunikation zwischen Kindern, Eltern und Schulen", meint der Psychotherapeut Dominik Rosenauer.
"Das Internet spielt als Wissensvermittler heute eine große Rolle für Kinder und Jugendliche. Es ist jederzeit erreichbar und vor allem im Schulbereich eine bedeutende Unterstützung", so der Psychologe. Während zu früheren Zeiten Referate noch anhand von überalterten Büchern zusammengestellt wurden, ist es heute beispielsweise möglich, YouTube-Videos in die Präsentation mit einzubauen.
"Wichtig ist jedoch, sich eine gewisse Medienkompetenz anzueignen, um vertrauenswürdige von -unwürdigen Quellen unterscheiden zu können, was heute aber bereits in Schulen großteils erlernt wird", sagt der Fachmann. Die Kinder seien durch das Internet selbstständiger und den Erwachsenen gegenüber teilweise im Umgang damit überlegen.
Starke online-Präsenz für Firmen unerlässlich
Auf Grund dieser Entwicklung ist absehbar, dass das Internet für die kommende Kunden-Generation das wichtigste Medium wird. Ein starker und funktionierender Online-Auftritt ist somit für Unternehmen aller Größen unerlässlich.
ideas4you kreiert seit Jahren Suchmaschinen-optimierte Webseiten und erfolgreiche Google- und online-Kampagnen.
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Thomas Klepits, Creative
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Tel.: 0676 888 098 825
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Sonntag, 3. März 2013
App verpasst nervenden Facebook-Freunden Auszeit
Wer kennt es nicht: Massenweise Event-Ankündigungen, uninteressante "ich mache gerade ..." oder "war hier mit ..." und so weiter und so fort ...Die Gratis-App "Defriendition" http://www.defriendtion.com erlaubt es ab sofort Facebook-Usern, nervenden Online-Freunden eine Auszeit zu verpassen - und zwar so, dass diese es auch mitkriegen. Strapaziert eine Facebook-Bekanntschaft die Geduld zu sehr, kann bei Defriendition die gewünschte Länge der Blockade ausgewählt werden, woraufhin die App eine personalisierte Nachricht an das "Opfer" schickt. Auf Wunsch wird die Verwarnung auch via Twitter verbreitet. Lediglich "stummschalten" müssen die User ärgerliche Freunde selbst, da die App nicht über die entsprechenden Berechtigungen von Facebook verfügt.
"Entnervung" mit Erfolg
Die Idee scheint jedenfalls auf großes Interesse zu stoßen, wie mehrere Medienberichte beweisen. Das lässt darauf schließen, dass nervende Facebook-Freunde keine Seltenheit sind.
Letzter Strohhalm Entfreundung
Dass sie stummgeschaltet worden sind, bemerken nervige Freunde in der Regel nicht. Handelt es sich um jemanden, der regelmäßige Reaktionen auf Postings erwartet, bietet sich ein persönliches Gespräch oder eine vorsichtig formulierte Nachricht an, die auf das nervende Verhalten hinweisen. Solch liebesbedürftige Menschen kennt ein User für gewöhnlich auch persönlich. "Wenn echte Freunde online nerven, bietet sich entweder eine wertfreie Ich-Botschaft oder ein Vier-Augen-Gespräch an. Bei bloßen Bekanntschaften reicht einfaches Stummschalten. Wenn es etwas wichtiges gibt, ist man per Nachricht ja noch zu erreichen", so Ehlers.
Eine Löschung aus dem Kreis der Online-Freunde ist hingegen nur in Ausnahmefällen angebracht. "Bei Stalking, Mobbing oder anderen psychologischen Spielchen ist Löschen als letzte Konsequenz zulässig. Aber selbst hier bringt ein Anruf oft mehr", erklärt Ehlers.
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Dienstag, 29. Januar 2013
Werbung nach Gefühl? Fernseh-System observiert Zuschauer zu Hause ...
Der Mobilfunkanbieter Verizon http://verizon.com plant die Entwicklung eines Beobachtungssystems in Privathäusern: einen im Fernseh-Gerät eingebauten Detektor, der sämtliche Aktivitäten der Zuseher aufzeichnet und so individuelle Werbung gestaltet.
Das System beinhaltet Kameras, Mikrofone und Wärmesensoren, womit allerlei Tätigkeiten wie essen, kuscheln oder streiten wahrgenommen werden. Der Rezipient erhält daraufhin eine auf ihn abgestimmte Werbung. Das Produkt gibt es jedoch noch nicht am Markt.
Werbe-Orientierung nach Emotion
Das Überwachungs-System erkennt zusätzlich bestimmte gesprochene Wörter wieder, mit denen jeweilige Werbe-Produkte in Verbindung gebracht werden. Ein Beispiel für solch eine Funktion ist ein fröhlich singender oder pfeifender Nutzer. Der Detektor erkennt, dass die Person in einer guten Stimmung ist. Mindestens ein Werbe-Produkt wird ihm daraufhin vorgestellt, das eine fröhliche Zielgruppe verfolgt.
Werbe-Orientierung nach Emotion
Das Überwachungs-System erkennt zusätzlich bestimmte gesprochene Wörter wieder, mit denen jeweilige Werbe-Produkte in Verbindung gebracht werden. Ein Beispiel für solch eine Funktion ist ein fröhlich singender oder pfeifender Nutzer. Der Detektor erkennt, dass die Person in einer guten Stimmung ist. Mindestens ein Werbe-Produkt wird ihm daraufhin vorgestellt, das eine fröhliche Zielgruppe verfolgt.
"Ich könnte mir vorstellen, dass einige dieses Produkt am Anfang amüsant finden. Da steckt jedoch mehr als das Preisgeben der momentanen Gefühlslage dahinter", erläutert Thomas Klepits, Geschäftsführer von ideas4you (www.ideas4you.at). Die Nutzer erlauben der Werbeindustrie demnach das Sammeln persönlicher Daten, die weiter für Profile verwendet werden können.
Werbe-Industrie nutzt schwachen Moment
"Vorteile dieses Systems gibt es für den Konsumenten nicht - ganz im Gegenteil", so der Experte. Wenn ein Verbraucher beispielsweise depressiv sei, würde die Werbeindustrie diesen schwachen Zustand ausnutzen. "Die Werbetreibenden sehen, dass ein Verbraucher gerade schwach ist und wissen, dass sie jetzt auch am besten etwas verkaufen können".
Quelle: pressetext.com, Foto: © Reena -
Fotolia.com
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Thomas Klepits, Creative
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Tel.: 0676 888 098 825
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Donnerstag, 10. Januar 2013
Microsoft versteckt Werbung in Windows 8
Einige Apps für Modern UI, die grafische Benutzeroberfläche von Windows 8, beinhalten Werbung, die nicht mit einfachen Mitteln abgestellt werden kann, wie hothardware.com berichtet. Microsoft orientiert sich also nicht nur bei der Bedienung an den mobilen Konkurrenzprodukten von Apple und Google, sondern auch was die Finanzierung der Dienste angeht. Damit ist Werbung erstmals fixer Bestandteil des Bezahl-Betriebssystems. Microsoft hat bislang keine Schritte unternommen, dieses neue "Feature" auch zu kommunizieren. Inwieweit die Werbungen dazu verwendet werden, Daten über das Nutzerverhalten zu sammeln, ist nicht bekannt.
Ausschalten nur mit Hack
Die Werbeeinschaltungen sind fixer Bestandteil von Apps wie Finanzen, Wetter, Reisen oder Nachrichten, die in Modern UI verwendet werden können. "Der Kern des Betriebssystems selbst bleibt werbefrei. Die optionalen Apps, hinter denen Dienste stehen, die finanziert werden müssen, setzen auf Werbung, genau wie bei den großen Konkurrenten. Bei Microsoft ist der Aufschrei aber groß, weil die Tradition eine andere ist", sagt Windows-Blogger Günter Born http://borncity.com. Auswirkungen auf den Preis des Betriebssystems hat die zusätzliche Einnahmequelle augenscheinlich keine.
Wer der Werbung entgehen will, hat die Möglichkeit, die betreffenden Apps einfach nicht zu verwenden. Ein Option zum Abschalten der Reklame fehlt, wer die Banner loswerden will, braucht schon recht viel Know-how. "Ich sehe das Problem hier weniger in der Zwangsbeglückung mit Werbung als mit dem mangelnden Datenschutz.", so Born.
Keine Information
Microsoft selbst hat sich zur neuen App-Finanzierungs-Strategie bislang nicht geäußert. Auch während der Installation und Einrichtung des Betriebssystems gibt es keinerlei Hinweis auf die Werbeeinschaltungen. "Mit der Bestätigung der EULA stimmen die Nutzer all den Bestimmungen für Microsoft-Dienste zu. So sichert Microsoft sich ab. Kritische Berichterstattung kann zu einer Kursänderung beitragen, wie die Vergangenheit gezeigt hat", sagt Born.
Wer ein Problem mit Microsofts Vorgehensweise hat, dem sei geraten, einfach bei Windows 7 zu bleiben. Zumindest Zwangswerbung gibt es hier nämlich nicht.
Quelle: pressetext.com, Foto: © fotogestoeber - Fotolia.com
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Donnerstag, 29. November 2012
7 Marketing- und Consumer-Trends für virale Werbung.
In den heutigen Zeiten der "Over-Communication" verliert die passive Berieselung durch Massenmedien dramatisch an Wirkung. Die Herausforderung: Virales Marketing.
ZDF-HEUTE-JOURNAL Bericht: Was ist virales Marketing?:
http://www.youtube.com/watch?v=n0wQaRt6NsU
1. Kunden wollen kontinuierliche Innovationen
Um einen Anlass für epidemische Verbreitung zu geben, müssen Sie etwas Neues zu bieten haben. Dabei sind drei Richtungen denkbar: Neue Technologien wie z. B. der Hybridantrieb bei Automobilen, neue Produkte wie z. B. die atmende Sohle der Geox-Schuhe oder neue Zusatzleistungen wie z. B. der Krombacher Kundenclub mit klarem Mehrwert für die Mitglieder. Jochen Zeitz, der Vorstandsvorsitzende von Puma bringt dies auf den Punkt: "Wenn der Verbraucher im März immer noch das selbe im Geschäft sieht wie im Januar, hat er keinen Grund, etwas zu kaufen."
2. Kunden wollen Unterhaltung
"Jugendliche finden es heutzutage möglicherweise witzig, Werbebotschaften über ein Videospiel zu bekommen, reagieren aber wütend, wenn sie von einem Telemarketer angerufen werden". Diese Aussage stammt von Juli Roehm, Direktorin der Marketingkommunikation bei Chrysler. Damit liegt sie voll im Trend. Kunden sind es heutzutage gewohnt, sich unterhalten zu lassen. Von daher genießen aktive Unterhaltungsangebote eine hohe Wertschätzung. Die damit verbundene "Mitmachwelle" erreicht mittlerweile auch die Finanzbranche: Unter bausparspiesser.de bietet die LBS (Landesbausparkasse) potenziellen Kunden die Möglichkeit, sich mit eigenen Fotos im Internet selbst auf die Schippe zu nehmen. Mit Erfolg: Über 700 potenzielle Kunden haben diese Möglichkeit bereits genutzt.
3. Kunden wollen emotionale Ansprache
Gefühle werden in der Welt der Massenmedien und der austauschbaren Produkte immer wichtiger. Aber Vorsicht: Gefühle werden nicht durch Gefühle, sondern durch starke Leistungen hervorgerufen. Beispiele dafür sind Marken wie BMW oder Hilti, die es schaffen technologische Überlegenheit zu emotionalisieren. Ein exzellentes Beispiel für die Emotionalisierung einer Technologie liefert uns auch Toyota mit dem Hybridantrieb, der insbesondere in den USA zu einer "hippen Technologie" geworden ist bzw. gemacht wurde.
4. Kunden wollen persönliche Identifikation
Ein entscheidendes Prinzip epidemischer Kommunikation/Werbung ist das aktive Angebot von Identifikationsmöglichkeiten mit Menschen, die überzeugte Nutzer der jeweiligen Marken sind. Dies können Prominente aber auch Meinungsführer sein, nach denen sich andere richten. Wichtig ist dabei nur eines: Die "herangezogenen" Menschen sollten glaubwürdige Statements abgeben, warum sie die jeweilige Marke weiterempfehlen. Dies schafft Identifikationsmöglichkeiten und forciert virale Effekte.
5. Kunden wollen den Austausch untereinander
Der Finanzdienstleister Cortal Consors verdankt seine Entwicklung maßgeblich einem der erfolgreichsten Internetforen, dem Brokerboard. Da Menschen grundsätzlich die Zugehörigkeit zu Bezugsgruppen suchen, genießen Angebote wie Kundenclubs oder die Einladung zum Markenbotschafter eine immer höhere Wertschätzung. Beispiele dafür sind der Krombacher Kundenclub, aber auch Marken wie BMW oder smart, die aktiv Markenbotschafter anwerben. Gefordert ist hier eine aktive Beitrittsentscheidung bzw. Markenbekundung.
6. Kunden wollen keine vordergründige Werbung
Alle Maßnahmen des viralen Marketings sind durch ein Grundprinzip gekennzeichnet: Weiterempfehlungen werden nur getätigt, wenn man sich seiner Sache sicher ist. Damit untrennbar verbunden ist die eigene und aktive Entscheidung für ein Produkt bzw. eine Marke. Jeglicher Manipulationsversuch würde dies im Keim ersticken.
7. Kunden wollen Botschaften verbreiten
Im ersten Eindruck mutet es seltsam an, dass die passive Berieselung durch Massenmedien dramatisch an Wirkung verliert, Kunden andererseits aber freiwillig Zeit investieren, um Marken aktiv weiterzuempfehlen. Dabei liegt nichts näher, als im Freundes- und Bekanntenkreis damit "zu glänzen", positive Produkterfahrungen weiterzugeben. Ein Beispiel dafür ist die Marke Logitech, bei der alte Kabelmäuse in Zahlung genommen werden. Diese können dann mit einem Abschiedsbrief in den "Mäusehimmel" geschickt werden. Unter maeusehimmel.com haben sich in den ersten drei Wochen der Aktion bereits 50.000 Kunden registrieren lassen.
ideas4you kreiert erfolgreich Marketingspots, welche gemeinsam mit ansprechenden Kampagnen in Erinnerung bleiben.
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