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Mittwoch, 4. Juni 2014

"BE MARLBORO" - Zielgruppe Kids und Teens?

Zigarettenhersteller Philip Morris International wird aufgefordert, seine internationale "Be Marlboro"-Kampagne zu beenden.

Verbraucherschutzorganisationen werfen dem weltweit größten Hersteller von Tabakprodukten vor, mit der Kampagne bewusst Kinder und Teenager anzusprechen.


 
Laxer Umgang mit Vorschriften

Die ins Leben gerufene Kampagne für die Zigarettenmarke Marlboro soll laut dem Bericht der Gruppen im Gesundheitsbereich die Werbevorschriften in mehreren Ländern verletzen. Daher werden die Länder aufgefordert, strengere Regulierungen durchzusetzen, die im Idealfall sämtliche Werbetätigkeiten von Tabakherstellern verbieten.

Die Verbraucherschutzorganisationen werfen Philip Morris vor, dass sie Wissen aus vorangegangenen internen Studien über auf Jugendliche abgestimmte Werbemaßnahmen verwenden. Die "Be Marlboro"-Kampagne benutzt überdies "jugend-orientierte Bilder und Themen, die jungen Menschen nahelegen, dass sie Marlboro rauchen sollen", so der Bericht. Neue Dokumente sollen zeigen, dass 13-Jährige schon seit Längerem von Tabakherstellern als Marketingzielgruppe angesprochen werden, wodurch sich auch die Rate der jugendlichen Raucher erhöhte.

Konzern weist Vorwürfe zurück

Die Werbekampagne startete in Deutschland und wurde in mehr als 50 Ländern geschaltet. Im Bericht wird auf eine Studie hingewiesen, die gezeigt hat, dass bereits 22 Prozent der Fünf- und Sechsjährigen Zigaretten der Marke Marlboro erkannten. Dieser Befund geht nicht mit den Aussagen der Tabakhersteller einher, die beteuern, dass sie nicht um die Kaufkraft der Kinder und Jugendlichen buhlen.

"Unsere Marlboro-Kampagne ist wie alle unsere Marketing- und Werbemaßnahmen ausschließlich an erwachsene Raucher gerichtet und läuft unter Berücksichtigung von lokalen Regulierungen und internen Marketing-Richtlinien. Behauptungen des Gegenteils sind unbegründet und basieren auf subjektiver Interpretation", heißt es aus der Philip-Morris-Zentrale.

(Quelle: Pressetext)

Kontakt:
Thomas Klepits, Creative Director
Tel.: 0676 888 098 825



Dienstag, 15. April 2014

Google beobachtet die Menschen bis ins reale Geschäft ...

Testprogramm: Tracking von Klicks bis zu Einkäufen in der realen Welt

Google hat ein Pilotprogramm gestartet, dass es Werbefirmen erlaubt festzustellen, ob Klicks auf Anzeigen zu Käufen in normalen Straßengeschäften führen. Dabei werden Cookie-Daten von Google mit Informationen von Datenfirmen abgeglichen, welche etwa über Informationen zu Einkäufen mit Kundenkarten verfügen. Das neue System nennt sich "In-Store Attribution Transaction Reporting" und beinhaltet Google AdWords, die als Werbung neben den Suchergebnissen erscheint.

Der 101%ige gläserne Kunde

"Ohne dass man gefragt wird, können so noch bessere Bilder über Menschen angefertigt werden", geben Datenschutzexperten zu bedenken. Zwar bestehe der Wunsch der Werbewirtschaft, den Kunden möglichst umfassend nachzuverfolgen, schon seit langem und sei im Internet auch nichts Besonderes, da dort der User sowieso annehmen müsse, dass seine Klicks auf Banner analysiert werden. Das Tracking von der Online- in die reale Welt weise aber eine "besondere Qualität" auf.
Bisher nehmen sechs Werbefirmen an dem Testprogramm teil, wie das Wall Street Journal berichtet. Involviert sollen außerdem die Datenfirmen Acxiom http://acxiom.de and DataLogix http://datalogix.com sein. Über die Verknüpfung der Cookies mit den Kundendaten aus Straßenshops will Google genau sagen können, wie viele Klicks auf welche Werbung zu Käufen in Geschäften geführt hat.

Google selbst behauptet, das Testprogramm sei so gestaltet, dass zumindest der Internetkonzern die Identität des Kunden nicht feststellen kann.

"Heiliger Gral" der Werbewirtschaft

Benny Arbel, Geschäftsführer von myThings, einer Firma für Werbetechnologie, ist jedenfalls begeistert: "Wenn Google zeigen kann, dass Leute nicht nur auf eine Anzeige geklickt haben, sondern tatsächlich etwas kauften, ist das der Heilige Gral."

Online-Werbung ist mittlerweile ein Milliardengeschäft im Wert von etwa 84 Mrd. Euro, woran Google einen Anteil von über 36 Mrd. Euro hat.

ideas4you: Zahlreiche erfolgreiche Google-Kampagnen

Die Werbeagentur ideas4you ist seit Jahren ua. spezialisiert auf erfolgreiche Google-Kampagnen. Top-Rankings, eine messbare, starke Resonanz und Umsatzsteigerungen sind die Resultate professioneller Anzeigen im World Wide Web.

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Thomas Klepits, Creative Director
Tel.: 0676 888 098 825


Mittwoch, 26. Februar 2014

Pornoseiten: Sexy Markt für Werbekunden

Terrain noch wenig erschlossen - Erste Erfahrungen positiv

Auf Pornoseiten Werbung zu schalten, kann äußerst lukrativ sein, wie der New Yorker "Guardian" berichtet. Der amerikanische Essenszustelldienst Eat24 hat es ausprobiert - mit Erfolg. Der Werbemanager des Unternehmens, Amir Eisenstein, gibt an, dass die Werbung auf PornHub circa nur ein Zehntel der Gebühren von Twitter, Facebook oder Google ausmacht. Außerdem hat es einen großen Zuwachs im Verkauf gegeben.

Jugendschutz im Kommen

"Es ist gut, dass wir heute weniger verkrampft leben und offener mit Sexualität umgehen - aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Pornoseiten langfristig ein gutes Werbeumfeld bieten werden", sagt der deutsche Unternehmensberater Bernd Höhne. Denn: "Jugendschutz ist wichtig - und dieser ist im Internet völlig ausgehebelt. Aber so wie es in der Videothek zwei Eingänge gibt, um Jugendliche zu schützen, wird es auch im Internet gesellschaftlich notwendig werden, dass stärkere Kontrollen durchgeführt werden."

Bis sich der Jugendschutz allerdings auch auf Pornoseiten breitgemacht hat, gilt laut Höhne die Devise: "Es gibt keine schlechte Werbung, nur Werbung, die den Bekanntheitsgrad steigert." Auch Cindy Gallop, Gründerin von Make Love Not Porn, macht sich keine Sorgen um einen möglichen schlechten Ruf von Unternehmen, die auf Pornoseiten werben: "Keine Marke und kein Unternehmen müssen sich Sorgen um ihren Ruf machen, wenn sie bereit sind, das Feld unvoreingenommen zu erforschen. Sie werden dort viele brauchbare - ja sogar vorteilhafte - Möglichkeiten finden."

Werbeumfeld nicht für jeden

"Insgesamt ist die Welt prüde geworden, etwa in den 1990er-Jahren - die Welt ist dadurch aber nicht besser geworden", meint Höhne. "Vielleicht wird die Welt wieder ein Stück weit ehrlicher, wenn auch auf Pornoseiten geworben wird." Der Unternehmensberater kann sich aber nicht vorstellen, dass Mercedes das Werbeumfeld nutzen würde.

Laut Eisenstein haben die Werbebanner auf PornHub eine drei Mal so hohe Reichweite gehabt wie die Werbung auf Twitter, Facebook und Google zusammen. Und viele andere Unternehmer sprechen ihn auf seine Werbestrategie an - schließlich wird auf Pornoseiten hauptsächlich für Pornographie geworben und nicht für beispielsweise Essenszustellung. "Vielleicht sind die Besucher von Pornoseiten zahlreicher als man vermutet und die Werbung wird tatsächlich öfter gesehen."

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Thomas Klepits, Creative Director
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Freitag, 31. Januar 2014

Facebook-Hype vorbei? Immer mehr Teenies melden sich ab.

Facebook ist out und sogar peinlich - das sagen immer mehr Teenies und melden sich deshalb sogar für immer dort ab. In Deutschland ist man der Frage auf den Grund gegangen, warum Jugendliche plötzlich keinen Bock mehr auf das soziale Netzwerk haben und welche Internetdienste sie stattdessen nutzen.

 "Das Problem ist einfach, dass fast jeder in Facebook ist", so die weitverbreitete Meinung. Und das nervt - vor allem die jungen Nutzer. Allein in Deutschland haben sich im vergangenen Jahr 200.000 von ihnen abgemeldet oder sich zumindest in die Inaktivität zurückgezogen. Die Kontrolle der eigenen Eltern bei Facebook sei ein Grund für die Anti-Haltung der Teenies, meint die Social-Media-Expertin Prof. Sarah Spitzer. "Wenn die engere Familie einen dazu anhält, Freundschaftsanfragen anzunehmen, fühlt sich der Jugendliche beobachtet. Dann entscheiden sie sich, auf andere Dienste auszuweichen." Zum Beispiel auf WhatsApp, Snapchat oder Instagram. Damit können die Älteren nämlich eher selten was anfangen.

Aber auch die Kommunikation ist den Teenies wieder wichtig - und nicht nur das Ernten von Likes durch flache Statusmeldungen. Deshalb ist sich Prof. Sarah Spitzer sicher, dass es Facebook in fünf Jahren zwar noch geben wird, aber es wird komplett anders sein. Wie genau das aussehen wird, kann natürlich kein Experte vorhersagen - aber vielleicht hat es ja wieder mehr mit Kommunikation als mit Selbstdarstellung zu tun.

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Thomas Klepits, Creative Director
Tel.: 0676 888 098 825

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Schädliche Produkte häufig Verkaufsschlager

Paradox: Gefahrenhinweise in der Werbung steigern Umsatz von Zigaretten

Gesundheitsschädliche und gefährliche Produkte stehen bei Konsumenten hoch im Kurs. Das haben Wissenschaftler der New York University (NYU) http://nyu.edu zusammen mit Forschern der Israel University und der Business School INSEAD http://insead.edu in ihrer jüngsten Studie belegt.

Paradoxes Konsumentenverhalten

Den Experten zufolge unterliegen Konsumenten einer paradoxen Reaktion. Ein Produkt, das quasi von sich selbst behauptet, schädlich zu sein, erzeugt beim Käufer den Eindruck, dass es keine weiteren negativen Effekte hat. Vor Jahren bereits haben Wissenschaftler dieses Verhalten prophezeit. Um ihre Hypothese zu testen, führte die NYU im Zeitraum von 2010 bis 2012 vier Studien zu dieser These durch.

In einer der Analyse wurde einer Gruppe von Rauchern eine Zigarettenwerbung gezeigt. Die Zuschauer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Hälfte sah eine Version der Werbung, die Hinweise auf Gesundheitsrisiken enthielt. Die Version, die der Kontrollgruppe gezeigt wurde, enthielt keinerlei Risikohinweise. Daraufhin wurden die Teilnehmer gefragt, wie viele Zigarettenpackungen sie gerne kaufen würden.

Die Gruppen wurden noch einmal halbiert: Den einen wurde erzählt, die "Zigarettenlieferung" würde in den nächsten 24 Stunden eintreffen, die anderen mussten sich vorstellen, die Lieferung würde erst in drei Monaten eintreffen. Das Ergebnis: Jene Gruppe, welche die Werbungs-Version mit den Hinweisen auf gesundheitliche Konsequenzen gesehen hatte, "orderte" mehr Zigaretten als die Kontrollgruppe, die Werbung ohne Gefahrenhinweise rezipiert hatte.
Resultat unterminiert oft Absicht

"Dieser Effekt könnte vielen entgangen sein", so der Co-Autor der Studie Psychologe Ziv Carmon.

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Mittwoch, 25. September 2013

Bezahlung per Handy schon vor dem Schaufenster.

Die britische Großbank Barclays http://group.barclays.com hat seine Mobile-Banking-App Pingit http://bit.ly/xtCcpp durch eine Zusatzfunktion, mit der die Kunden das gewünschte Produkt direkt vom Schaufenster aus kaufen können, erweitert.

Die ausgewählte Ware muss nur mit dem Smartphone gescannt werden. Anschließend werden detaillierte Informationen über Preis, Zustellung sowie Lagerbestände an das Handy übermittelt.

Kauf in Sekundenschnelle abgewickelt

Mithilfe dieses zusätzlichen Features von Barclays können Einkäufe ab jetzt in Sekundenschnelle abgewickelt werden. Hat der Kunde den QR-Code der Ware gescannt, so erhält er sofort alle nötigen Produktinformationen sowie die Kaufoption, die nur mit einem Klick zu bestätigen sind. Dem Unternehmen zufolge überbrückt die neue Zahlungsmethode die Kluft zwischen Werbung und Verkauf, da die Verbraucher die Ware unmittelbar vorm Schaufenster aus kaufen können.

Auch andere Anbieter rüsten auf

"Ich halte diese Methode für sehr valide", sagt Jens Giere von TNS Infratest http://tns-infratest.com in einem Interview. Dem Experten zufolge gäbe es heutzutage mehrere Möglichkeiten, um Zahlungen mit dem Smartphone durchzuführen. "Zum einen kann die Datenübertragung sowie Verifizierung von Zahlungen mithilfe von Near Field Communication (NFC) erfolgen. Zum anderen gibt es neben zahlreichen anderen Ansätzen Verfahren, die auf Barcode, QR-Code oder Bluetooth basieren", führt der Experte aus.

Diese Methode kommt auch bereits bei einigen anderen Anbietern zum Einsatz. "In Deutschland nutzt zum Beispiel Yapital, eine Tochter der Otto Gruppe, dieses Verfahren und wird es auch für ähnliche Szenarien wie Barclays einsetzen", erklärt Giere. Hierbei befinden sich die QR-Codes zum Bezahlen in der Vitrine und an den Artikeln. "Zukünftig kann man sich beispielsweise vorstellen, sogar nachts oder an Feiertagen einen Artikel aus dem Schaufenster heraus zu kaufen und sich diesen zusenden zu lassen", meint der Fachmann aus. Apple führe demnächst den Dienst "iBeacons" ein, der nicht auf NFC, sondern auf Bluetooth basiert.

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Mittwoch, 11. September 2013

Plattform passt App-Werbung an aktuelles Wetter an

"The Weather Channel" bietet Nutzern maßgeschneiderte Reklame

Der Plattform "The Weather Channel" http://weather.com will Online-Konsumenten künftig maßgeschneiderte Werbung auf ihre mobilen Endgeräte liefern. Zu diesem Zweck verknüpft sie die jeweils vorherrschenden Wetterverhältnisse mit Produkten, die dazu passen.

Die "Weather Channel"-App wurde bislang 125 Mio. Mal heruntergeladen und dient vielen als Informationsquelle für Wettervorhersagen. Anstatt in der Applikation jedoch irgendwelche zusammenhangslose Banner einzublenden, bekommen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte oder Dienstleistungen genau dann zu schalten, wenn gerade das dazu passende Wetter vorherrscht.

Gummistiefel, Winterreifen oder Sonnencreme?

Die Werbung in der App orientiert sich nicht nur am Wetter, sondern auch am aktuellen Standort des Users - anders wäre die äußeren Verhältnissen angepasste Reklame auch gar nicht möglich. Wenn gerade Sonne scheint, bekommt man in seiner App Werbung für Sonnencreme. Wenn es regnet, werden Regenschirme oder Gummistiefel beworben. Und wenn es schneit, sind es womöglich Winterreifen, die einem schmackhaft gemacht werden.

Abgestimmt auf den Ort und das Wetter, wird also Smartphone-User beim Aktivieren der Wetter-App relevante Werbung eingeblendet. "Was wir damit versuchen, ist, das mobile Surfen zur Markenbildung zu nutzen, anstatt die Performance rein nach Klicks zu beurteilen", sagt Ross Webster, Managing Director von The Weather Channel. Die Werbeindustrie entwickelt immer ausgeklügeltere Strategien, wie dieses aktuelle Beispiel zeigt.

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Thomas Klepits, Creative Director
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